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Westmeyer:

Der Name Westmeyer kommt insgesamt 60 Mal in 19 Distrikten vor. Es gibt schätzungsweise 160 Personen mit diesem Nachnamen. Dies liegt unter dem Durchschnitt für alle deutschen Familiennamen. Ungenügend statistische Daten für diesen Namen. Die Ergebnisse sind u. U. nicht von Nutzen. Er liegt damit an 57702. Stelle der häufigsten Namen.

Die meisten Personen mit dem Familiennamen Westmeyer wurden in Landkreis Osnabrück gefunden; der Name kam 19 Mal im Telefonbuch vor.

Die wenigsten leben in Kreisfreie Stadt Berlin, mit 1 Telefonbucheinträgen.

26.4.07 15:02


27.4.07 17:19


Weisser Hirsch Dresden

Erstmals erwähnt wurde das Gebiet des heutigen Weißen Hirschs im Zusammenhang mit den Mönchen des Altendresdner Augustinerklosters, die 1420 ein Stück Wald zum Zweck des Holzschlagens erhielten. Noch heute trägt ein Teil des Ortes den Namen „Mönchsholz“.

1685 kaufte der kurfürstliche Kapellmeister Christoph Bernhard (Bernhardi) einen Weinberg und errichtete in dem Winzerhaus die Schänke „Zum Weißen Hirsch“. Wirtschaftlich erfolgreich, wurde der Schänke 1726 der Status „kanzleischriftsässiges Gut“ verliehen, verbunden mit einigen Privilegien.

Das Gut wechselte die Besitzer und Pächter, die Truppendurchmärsche gen Osten während des 7jährigen Krieges setzten der Gemeinde zu, doch die Lage an der Verbindungsstraße bewirkte, dass das Überleben des Gutes nie ernsthaft in Frage gestellt war.

Der Gasthof war vorwiegend Absteigequartier für Durchreisende. Das änderte sich Ende des 18. Jh. - die Landstraßen wurden ausgebaut, das Postwesen verbessert, die Mobilität der Bürger stieg. Das Naturgefühl der Städter erwachte. Der Weiße Hirsch, 1839 in eine freie Landgemeinde umgewandelt, wurde, wie auch die anderen Dörfer am Ufer der Elbe, von den Städtern als Ausflugsziel und später verstärkt als Daueraufenthalt für den ganzen Sommer aufgesucht. Der wachsende Gästezuspruch führte dazu, dass man begann, den Gästen etwas Besonderes bieten zu wollen.

1867 errichtete Theodor Lehnert im Nordwesten der Ortsflur Weißer Hirsch am Wald ein luxuriöses Bad für kränkelnde Menschen, das er nach seiner Tochter Frida „Fridabad“ nannte. Die Gäste verbanden ihre Sommerfrische nun gern mit einer Badekur - der Grundstein für die Entwicklung des Ortes zum Kurort war gelegt.

Von Sommerfrische und Sanatorien

Der Seifenfabrikant Ludwig Küntzelmann erkannte das Potential des Ortes. 1872 kauft er das Gut und teilte die Gutsfelder in Parzellen auf, auf denen „eine Colonie von Villen und Sommerfrischen“ entstehen sollte. Er war es auch, der anschließend ein Gesuch an das Innenministerium richtete, dass der Weiße Hirsch sich künftig als klimatischer Kurort bezeichnen dürfe. 1875 wurde der Weiße Hirsch „klimatischer Kurort“.

1876 gründete sich der Verschönerungsverein Weißer Hirsch/Oberloschwitz, zunächst als Ortsverein. Ihm gehörten Bewohner aller sozialen Schichten an. Bereits in den ersten Monaten schuf der Verein weitere wesentliche Voraussetzungen für den Kurcharakter. Viele junge Fichten und Buchen wurden gepflanzt, Wege und Stege angelegt, Ruhebänke aufgestellt, und ein Kinderspielplatz angelegt. Damit wurde der Waldpark bis zum Jahr 1882 begründet. Der Verein hatte dafür durch Spenden und Benefizkonzerte ca. 10 000 Mark gesammelt.

Die weitere Entwicklung wurde durch das 1888 von dem Arzt Heinrich Lahmann gegründete Sanatorium bestimmt. Das neue Naturgefühl der Städter schlug sich auch in der Medizin wieder - die Naturheilverfahren erlebten um die Jahrhundertwende einen Aufschwung, kamen gewissermaßen in Mode. Lahmann baute seine Behandlungen darauf auf und stellte auch selbst Forschungen an. Er verband das Wissen der klassischen Schulmedizin mit Elementen der Naturheilkunde. Entgegen dem Trend der damaligen Zeit legte Heinrich Lahmann vor allem Wert auf den ganzheitlichen Ansatz der Behandlung. Im Gespräch mit dem Patienten analysierte er das soziale Umfeld, die Lebens- und Arbeitsgewohnheiten und richtete Diagnose und Therapie danach aus.

Viel Bewegung, ausreichend Luft, eine richtige Ernährung, Spaß und ein gesundes Maß an Unterhaltung – dieses Wohlfühl-Konzept zog in den Jahren des Bestehens tausende Gäste aus aller Welt in das Sanatorium. Ihm folgten viele weitere Mediziner, die sein Erfolg zur eigenen Sanatoriumsgründungen auf dem Weißen Hirsch bewog. Mit dem Bau zahlreicher Villen, der Ansiedlung vieler Geschäfte und Cafés, einer eigener Infrastruktur entwickelte sich der Ort zunehmend zu einer gehobenen Wohngegend, war also kein reiner Gästeort mehr.

Er erhielt in dieser Zeit seinen städtischen Charakter. Das Einzigartige am Kurort Weißer Hirsch war zum einen sicher das internationale Ansehen und die Bekanntheit des Dr. Lahmann, zum anderen aber auch die einzigartige Lage. Die günstigen klimatischen Verhältnisse dürften auch Dr.Lahmann bewogen haben, sich niederzulassen. Zudem war durch die Weitsicht Küntzelmanns tatsächlich eine „Colonie von Villen“ und Pensionen ohne jegliche Industrie, am Rande der Heide entstanden. Der Ort war seit 1899 an das Dresdner Straßenbahnnetz angebunden - man weilte also in der Natur, brauchte die kulturelle Vielfalt der nahen Stadt Dresden aber nicht zu missen.

1908 war die 16-jährige Marina Zwetajewa von ihrem Vater nach Loschwitz, Ortsteil Weißer Hirsch, ins Haus eines Pfarrers geschickt worden, um Hauswirtschaft zu lernen. 1919 erinnert sie sich an die hohen Absätze, die sie und ihre Schwester Anastassja trugen: "Hier im Heiligtum von Dr. Lahmann, wo sie sogar in Sandalen zur Welt kommen!" ("Über Deutschland"

1913 zählte man den 7 416. Gast des Sanatoriums. Unter ihnen fast 3 700 Ausländer. Die unruhige politische Lage im Sommer 1914 jedoch zog bereits einen starken Besucherrückgang nach sich. Nach Kriegsausbruch untersagte der Gemeinderat den „feindlichen“ Ausländern den Besuch der Kuranlagen und Einrichtungen. Im November erfolgte die amtliche Ausweisung aus einem 20 km breiten Umkreis um Dresden. Damit büßte der einst weltoffene Weiße Hirsch eine wichtige Gästegruppe - besonders zahlreiche Russen - für lange Zeit und zum Teil für immer ein. In Lahmanns Sanatorium wurde 1914 ein Lazarett eingerichtet und erst 1919 wieder aufgelöst. Der Kurort Weißer Hirsch gehörte vorerst der Vergangenheit an.

Die Eingemeindung und die „goldenen Zwanziger“ [Bearbeiten]

Die Stadt Dresden hatte bereits 1913 eine Ausdehnung ihres Stadtgebietes erwogen, der Krieg jedoch hatte die Ausführung dieser Pläne verhindert. 1919 wurden dann mit den drei wohlhabenden Gemeinden Blasewitz, Loschwitz und Weißer Hirsch die Verhandlungen zur Eingemeindung aufgenommen. Der Weiße Hirsch leistete erbitterten Widerstand - er fühlte sich in seiner Eigenart als Kurort bedroht. Am 7. Januar 1921 wurde die Zwangseingemeindung beschlossen. Der neue Stadtteil von Dresden erhielt die Bezeichnung Kurort Weißer Hirsch-Dresden.

Der Kurbetrieb war in den Jahren von 1914-1919 fast vollständig zum erliegen gekommen. Nachkriegszeit und Inflation erschwerten die Wiederaufnahme alter Traditionen. Der zunehmende Verkehr auf der einst so wichtigen Verbindungsstraße nach Bautzen wurde zunehmend zum Problem, auch das Natur- und Lebensgefühl der Städter war nicht mehr in demselben Maße vorhanden. Neue Anreize mussten geschaffen werden.

Man suchte nach Heilwasser - erste Probebohrungen und Untersuchungen in der Dresdner Heide fielen positiv aus, doch die 1926 gegründete Moorbad AG ging bankrott, da nicht genügend Aktionäre gefunden wurden, um die Pläne letztendlich auch zu verwirklichen. Es blieb das Wasser der „Weiße Hirsch - Heilquelle“, das ab August 1928 auf dem Konzertplatz in einem Trinkhäuschen gereicht wurde. 1930 war das Luft- und Schwimmbad in Bühlau fertig, 1932 wurde der Golfplatz in der Dresdner Heide erstmals bespielt. Die Anstrengungen waren von Erfolg gekrönt: Der Kurbetrieb erlebte einen neuen Aufschwung. Jetzt waren es überwiegend Künstler, die es auf den Weißen Hirsch zog und die ihn in aller Munde sein ließen. Es etablierte sich eine Art „Bohéme“-Leben, typisch für die 20er Jahre.

Im Dritten Reich [Bearbeiten]

Nach dem Erlass der Nürnberger Rassengesetze ließ der Besuch ausländischer Kurgäste stark nach. Wie überall gab es starke Einschränkungen für jüdische Kurgäste. Sie durften nur in jüdischen Pensionen wohnen, waren von Veranstaltungen sowie der Nutzung von Luftbad und Lesehalle ausgeschlossen. Die Schilder mit der Aufschrift „Juden unerwünscht” nahmen zu.

Ende Januar 1938 fand in der Gaststätte „Weißer Adler“, bisher bekannt für exklusive Tanzveranstaltungen, eine Massenkundgebung mit über 2 000 Funktionären und Mitgliedern der NSDAP zur „umfassenden Abrechnung mit dem Judentum“ statt. Gleichzeitig wurden Maßnahmen bekannt gegeben, die der Vertreibung der jüdischen Kurgäste vom Weißen Hirsch dienten. Ziel war es, das „Bad zu einer durch hebräische Anmaßung nicht mehr gestörten Erholungsstätte“ zu machen. Der Landesfremdenverkehrsverband gab Maßnahmen bekannt, die der Vertreibung jüdischer Kurgäste vom Weißen Hirsch dienten. Nach dem 9. November 1938 verlieren sich die Spuren jüdischer Pensionsbesitzer, und an der Mordgrundbrücke verkündet ein Schild: „Der Weiße Hirsch ist judenfrei”.

Mit Beginn des Krieges kam der Kurbetrieb letztendlich wieder zum Erliegen. Wie schon während des 1. Weltkrieges wurden die Sanatorien ab 1940 vorwiegend als Lazarette genutzt, nach dem Bombenangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 auch als Auffanglager und Versorgungsstelle für Flüchtlinge.

Neue Wege [Bearbeiten]

Doch konnte sich der Sanatoriumsbetrieb nach dem 1. Weltkrieg wieder erholen und der Ort an alte Zeiten anknüpfen, war das nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr möglich. 1945 waren viele Villenbesitzer vor der Roten Armee in den westlichen Teil Deutschlands geflohen oder wurden enteignet und die Villen in Volkseigentum überführt - damit wurde Wohnraum für Ausgebombte und Heimatvertriebene gewonnen. Die großen Wohnungen in den Villen und ehemaligen Pensionen wurden dabei oftmals mit 4 bis 5 Mietparteien belegt. Das Lahmannsche Sanatorium war bis zum Abzug der russischen Streitkräfte aus Deutschland 1993 Lazarett der Sowjetarmee, in anderen Sanatorien waren Kinderheime oder Lehrlingswohnheime untergebracht. Da die Häuser Volkseigentum und die Mieten dementsprechend billig waren, war für die Instandhaltung der anfänglich noch intakten Bauten weder Geld noch Material vorhanden. Die Bautzner Landstraße entwickelte sich mit den Jahren zu einer stark frequentierten Fernverkehrsstraße. Was dem Hirsch blieb, war seine Lage am Rande der Dresdner Heide und doch Stadtnähe sowie der verblichene Glanz alter Zeiten. Seine Anziehungskraft hatte er dennoch nicht verloren. Viele Künstler und Kulturschaffende, Wissenschaftler und auch Politiker nahmen hier ihren Wohn- oder Alterssitz. 1954 gründete Manfred von Ardenne auf dem Weißen Hirsch sein Forschungsinstitut, das den Ort nun auch weltweit als Ort der Wissenschaft bekannt machte. Die Person des Gründers, der Erfolg und sein Unternehmen waren immer wieder Gegenstand von Spekulationen und Legendenbildung. Mit seinem Institut und der damit verbundenen technologischen Forschung und Entwicklung fügte er dem Charakter des Weißen Hirsch eine völlig neue Facette hinzu. Und gleichzeitig stellen die Arbeiten auf dem Gebiet der Medizintechnik und der medizinischen Therapie eine Fortsetzung des alten Gedankens der Arbeit zur Gesundheit des Menschen dar, der auch Heinrich Lahmann bewog, auf dem Weißen Hirsch ein Sanatorium mit integrierter medizinischer Forschung zu eröffnen. Damit hatte sich der Kreislauf geschlossen.

Zurück zu altem Glanz [Bearbeiten]

Blick vom Weißen Hirsch auf das Zentrum von Dresden
Blick vom Weißen Hirsch auf das Zentrum von Dresden

Die politische Wende in der DDR und die Wiedervereinigung brachte Veränderungen die, trotz aller Schwierigkeiten, auch die Chance beinhalteten, dem Ort wieder etwas von seinem alten Glanz zurückzugeben. Viele der alten Villen wurden wieder ihren Alteigentümern zugesprochen, wechselten aber durch Verkauf oft mehrmals die Besitzer. Nach mehr als 10 Jahren ist heute die Mehrzahl der Häuser saniert. Viele der einst prachtvollen Villen erhielten ihre alte Schönheit zurück. Der Weiße Hirsch hat sich wieder zu einer gehobenen Wohngegend entwickelt. Der Gästebetrieb, nach dem 2. Weltkrieg völlig untergegangen, konnte allerdings auch jetzt nicht wieder aufgenommen werden.

Lahmanns Sanatorium hat nach Abzug der russischen Streitkräfte keine neue Nutzung erfahren. Die Pläne, es - anknüpfend an den Sanatoriumsgedanken - zu einer Seniorenwohnstätte umzubauen, scheiterten an der Wirtschaftlichkeit.

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26.4.07 18:50


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Wilhelmshöher Straße

Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Friedenau
Verlaufvom Friedrich-Wilhelm-Platz führt sie zum Südwestkorso.
Name abum 1890
Namens-
erläuterung
Wilhelmshöhe, Schloß und Stadtteil von Kassel, Bundesland Hessen. Das Schloß wurde vom hessischen Landgrafen Wilhelm IX., dem späteren Kurfürsten Wilhelm I., 1786-1803 an der Stelle des früheren Schlosses Weißenstein gebaut und nach ihm benannt. Danach bürgerte sich auch für den Bergpark der Name Wilhelmshöhe ein. Unter Napoleon I. war das Schloß Residenz für dessen Bruder Jerome als König von Westfalen. Nach seiner Gefangennahme bei Sedan wurde Napoleon III. das Schloß als Aufenthalt zugewiesen. Ab 1872 wurde es vom deutschen Kaiser Wilhelm II. als Sommerresidenz genutzt. Heute befinden sich im Schloß Kunstsammlungen, u. a. eine Gemäldegalerie Alter Meister und eine Antikensammlung. Über den Bergpark Wilhelmshöhe ragt der Herkules, das Wahrzeichen Kassels.
 Die parallel verlaufende Wiesbadener Straße hieß ursprünglich Kasseler Straße, deshalb wurde die Straße nach diesem Schloß bei Kassel benannt.
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